FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Virtual Reality

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Thema Virtual Reality in Bezug auf die Leistungen von Virtual Discovery. Zögern Sie nicht uns anzusprechen, falls Sie weitere Fragen zum Thema Virtual Reality haben. Gene beraten wir Sie unverbindlich.

«Motion Sickness» oder im Zusammenhang mit Virtual Reality «Simulator Sickness» bezeichnet ein Phänomen, von dem rund die Hälfte aller Nutzer von VR Experiences betroffen sind. Dabei handelt es sich um Übelkeit und Desorientierung bei der Nutzung von Erlebnissen, die mit Bewegungen verbunden sind, die in der Realität nicht stattfinden. Beispielsweise ausgelöst durch die Betrachtung einer virtuelle Achterbahnfahrt im Sitzen oder Stehen. Virtual Discovery verhindert konsequent das Auftreten der Simulatorenkrankheit durch exaktes Tracking, natürliche Bewegungsabläufe, hohe Framerates, Mixed Reality Welten und Room Scale resp. World Scale Virtual Reality.

Augmented Reality ist die um virtuelle, computergenerierte Elemente erweiterte Realität. Augmented Reality findet vorzugsweise überall dort Verwendung, wo die Wahrnehmung der Realität durch sinnvolle Egänzungen und «Helfer» ergänzt werden muss. Typische AR Anwendungen sind Navigationssysteme auf Head-Up-Displays in Autos, Einblendungen von Karten- und Geo-Informationen im Zusammenhang mit einem Handykompass oder lustige Sticker resp. Bildtransformationen für Messenger Apps. Sowohl Apple als auch Google haben inzwischen AR Core Libraries entwickelt, die es Entwicklern ermöglicht, auf Smartphone Kameras zuzugreifen, um die relative Position im Raum zu ermitteln.

Augmented Reality vs. Virtual Reality

Virtual Reality hingegen ist das vollständige Ersetzen der Realität durch ein computergeneriertes Szenario. Wird die virtuelle Welt durch Elemente in der wirklichen Welt ergänzt (z.B. Hindernisse in einer VR Arena), spricht man von «Mixed Reality». Virtual Discovery hat sich auf die Entwicklung von Virtual Reality Anwendungen spezialisiert, kann jedoch auf Wunsch auch Augmented Reality Apps entwickeln. Die Verwandtschaft der Technologien ermöglicht das flexible Entwickeln sowohl für VR als auch AR oder MR.

Virtual Discovery Mixed RealityVirtual Discovery kombiniert bei vielen Virtual Reality Experiences die virtuelle mit der physischen Welt. Dabei handelt es sich z.B. um Wände oder einfache Hindernisse, die haptisch erfahren werden können, in der VR aber völlig anders aussehen. Die perfekt aufeinander abgestimmten Elemente der virtuellen und physischen Realität sowie die natürlich Bewegungsfreiheit bezeichnen wir als «Mixed Reality».

XR = Extended Reality, seltener auch «Cross» Reality. XR ist ein Sammelbegriff für die Symbiose oder  Kombination von realer und virtueller Welt. Der Begriff umfasst Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality.

Nein. Viele andere Anbieter sogenannter VR Experiences bezeichnen 360° Aufnahmen als Virtual Reality. 360° Aufnahmen sind jedoch nicht mehr als statische Bilder oder Videos, die höchstens 3 Freiheitsgrade (3DOF) der Bewegung zulassen. Damit der realistische Eindruck totaler Immersion entstehen kann, werden aber mindestens 6 Freiheitsgrade (6DOF) für den Kopf benötigt. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin für eine Live Demo und wir zeigen Ihnen, was Virtual Reality wirklich bedeutet und wie Sie davon profitieren können.

Bestimmt haben Sie bereits von einem «Cardboard» oder einer VR Brille für Smartphones gehört. Mit dieser simplen Technologie ist es möglich, ein Smartphone als Wiedergabegerät für 360° Inhalte und einfache VR Anwendungen zu nutzen. Diese stark reduzierte und sogenannte «VR» Technologie ist jedoch auf 3 Freiheitsgrade (3DOF) beschränkt. Mit dieser Einschränkung können Sie Ihren Kopf lediglich drehen, kippen oder neigen. Ihr Kopf verharrt ungeachtet der tatsächlichen Bewegungen an der gleichen Stelle. Bewegungen des Oberkörpers z.B. nach vorne oder hinten werden dabei vollständig ignoriert. Somit ist es unmöglich, um ein dreidimensionale Objekt zu blicken und wirkt dadurch sehr unnatürlich. Mit der Erweiterung um 3 weitere Freiheitsgrade wird 6DOF ermöglicht, welches der heutigen Definition von «Virtual Reality» entspricht. Mit 6DOF werden im definierten Trackingbereich die Kopfbewegungen im Raum registriert, womit es möglich ist, um ein dreidimensionales Objekt zu blicken und z.B. dessen Rückseite zu betrachten. Nur mit 6DOF kann die totale Immersion entstehen, mit der beim Betrachter die Illusion entsteht, dass er sich tatsächlich in einer virtuellen Realität befindet.

Virtual Reality Inside-Out-TrackingSeit 2019 werden vermehrt Virtual Reality Endgeräte angeboten, die über sogenanntes Inside-Out-Tracking verfügen. Damit gemeint ist ein optisches Trackingsystem, welches durch eine oder mehrere Kameras, die im HMD verbaut sind, die relative Kopfposition, gemessen am umgebenden Raum, mit 6 Freiheitsgraden in die VR Experience übertragen. Dadurch ergibt sich der entscheidende Vorteil, dass der virtuelle Raum nicht durch externe Sensoren begrenzt ist. Mit Inside-Out-Tracking können grossflächige Virtual Reality Welten erschaffen werden, die keinerlei externer Sensorik bedürfen.

BVirtual Reality Outside-In-Trackingeim Outside-In-Tracking verfügt das HMD nicht selbst über aktive Sensorik, die 6 Freiheitsgrade ermöglichen. Das HMD ist beim Outside-In-Tracking lediglich mit passiven Markern oder einfachen Sensoren ausgestattet, die in Kombination mit externen Lichtgebern oder Kameras die relative Position im Raum bestimmen. Der grosse Nachteil des «Outside-In-Trackings» ist, dass bei grossflächigen VR Experiences mehrere teure externe Lichtgeber oder Kameras eingesetzt werden müssen, um die Kopf- und Körperbewegungen nahtlos auf der gesamten Fläche erkennen zu können. Die Grösse der VR Welt ist immer auf die Position der externen Sensoren begrenzt.

Virtual Reality HMDHMD steht für «Head Mounted Display» und beschreibt die heute handelsüblichen Virtual Reality Geräte, die insbesondere aus hochauflösendem Display, zwei Linsen und Sensoren zur Messung der Kopfbewegungen bestehen. Man unterscheidet zwischen HMD für den Anschluss an Computer sowie Standalone HMD, die die zur Ausführung von VR notwendige Hardware bereits in einem kompakten Gehäuse verbaut haben.

Bekannte HMD für zu Hause sind z.B. PlayStation VR, Oculus Rift S, HTC Vive Cosmos oder HP Reverb.

Damit die Bewegungen von Kopf und Händen in der virtuelle Welt korrekt interpretiert werden können, müssen hochfrequente Sensoren die Bewegungsdaten mit möglichst geringer Latenz an einen Computer übertragen. Die gemessenen Bewegungen werden unmittelbar auf virtuelle Instanzen angewendet. Beispielsweise wird die Kopfbewegung unmittelbar auf die Bewegung der virtuellen Kamera angewendet, die sich in der virtuellen Realität analog zum Kopf bewegt.

In beiden Fällen handelt es sich um Beschreibungen des zur Verfügung stehenden Trackingbereiches, also des Bereiches, in dem die Bewegungen des Spielers (primär Kopf und Hände) gemessen werden können. Room Scale begrenzt den Trackingbereich auf Raumgrösse. In der Regel wird diese Grösse durch die Position externer Sensoren oder Kameras beschränkt. World Scale hingegen ist grenzenloses Tracking, das nicht auf eine bestimmte Fläche begrenzt ist.

Das Wort Immersion kommt aus dem Lateinischen (immersio) und bedeutet «Eintauchen». Im Zusammenhang mit Virtual Reality bedeutet Immersion, dass der Nutzer der VR Erfahrung deren simulierte Wirklichkeit akzeptiert und als real empfindet. Immersion in der Virtual Reality kann nur dann erfolgen, wenn das HMD sowie ggf. die Handcontroller über 6 Freiheitsgrade verfügen. Immersion kann nicht oder nur sehr eingeschränkt bei 360° Inhalten entstehen.

Virtual Reality CardboardBei Cardboards handelt es sich um Befestigungen für Smartphones, die mit zwei Linsen und einer Kopfhalterungen ausgestattet sind. Cardboards verfügen selbst nicht über Elektronik und bieten lediglich die Möglichkeit, ein Smartphone so auf dem Kopf zu befestigen, dass mit einem Blick durch die Linsen ein dreidimensionaler Eindruck des Bildes auf dem Smartphone Display entsteht. Das Smartphone muss über die Eigenschaft verfügen, dass das 3D Bild ausreichend schnell auf einem geteilten Bildschirm wiedergegeben werden kann. Ein entspreched potentes Smartphone wird in diesem Fall vorausgesetzt. Cardboards ermöglichen ausschliesslich 3DOF und bieten keine vollständige Virtual Reality Immersion.

Virtual Discovery arbeitet mit den modernsten Tools, um möglichst realistische und überzeugende virtuelle Welten zu erschaffen. Zur Modellierung von 3D Objekten setzen wir die OpenSource Software Blender ein. Die Entwicklung von Virtual Reality Applikationen und Spielen erfolgt mit Unity und der Unreal Engine. Diese Tools erlauben es, kostengünstige Software flexibel und schnell für ein breites Spektrum unterschiedlicher Endgeräte zu entwickeln.